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Kunst im Gespräch - "Entartete Kunst"
Foto: Deutsches Historisches Museum Berlin
Im Juli 1937 begann in München die nationalsozialistische Propaganda-Ausstellung "Entartete Kunst". Sie war Ausdruck einer folgenschweren Kulturpolitik, die freie Kunst an den Pranger stellte. Die betroffenen Künstlerinnen und Künstler wurden systematisch ausgegrenzt und verfolgt. Der Verbleib vieler damals beschlagnahmter Kunstwerke ist bis heute ungeklärt.
Die Ausstellung wurde vom 19. Juli bis zum 30. November 1937 in den Räumen des Münchener Hofgartens gezeigt. Der Publikumsandrang war groß. In der Münchener Ausstellung wurden über 120 Künstlerinnen und Künstler mit über 700 Exponaten an den Pranger gestellt. Die Ausstellungsstücke wurden von diffamierenden Inschriften begleitet, die unter dem NS-Schlagwort der "jüdisch-bolschewistischen Kunst“ antisemitische und antikommunistische Vorurteile schürten.
Als "entartet" galten dem NS-Regime alle kulturellen Strömungen, deren Ästhetik ihnen als "undeutsch" erschien und nicht in das von ihnen propagierte Menschenbild passte. Das galt unter anderem für den Kubismus, den Expressionismus, die Neue Sachlichkeit und den Dadaismus.
Dieser Kurs setzt eine gewollte intensive Teilnahme der Teilnehmenden am Gespräch voraus. Es ist KEIN Vortrag.
Die Treffen finden am 1. und 29. September, 27. Oktober, 24. November und 15. Dezember statt.
Bitte melden Sie sich an, auch wenn die Veranstaltung ausgebucht sein sollte (Warteliste). Wir bemühen uns bei ausreichendem Interesse zeitnah um ein Zusatzangebot!
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.